Konfessioneller Religionsunterricht
Kinder-Mission auf Staatskosten
Hier haben wir eine gewaltige Summe vor uns: 3.500.000.000
(3,5 Milliarden) Euro kostet es jährlich, die Kinder an deutschen staatlichen Schulen in katholischer oder evangelischer Konfessionslehre zu unterrichten. Der Staat bezahlt sämtliche Lehrkräfte und Unterrichtskosten. Auch Mönche und Nonnen, die von ihrem Orden kein Gehalt bekommen, erhalten vom Staat für den Religionsunterricht volle Beamtengehälter – die sie direkt an den jeweiligen Orden weitergeben. Die
Religionslehrer-Fortbildung wird ebenfalls vom Staat bezahlt – an speziellen kirchlichen Akademien, die
wiederum der Steuerzahler finanziert.
Und was wird im staatlich finanzierten konfessionellen Religionsunterricht
gelehrt? Religionsfreiheit, Toleranz? Die Lehrpläne werden von den Kirchen
festgelegt, und kleinere Gemeinschaften, die den Kirchen nicht genehm sind,
werden ganz offiziell verleumdet und an den Pranger gestellt. Auf Kosten des Steuerzahlers. Auch
Höllendrohungen und die Verbiegung des Verstands der Kinder und Jugendlichen durch irrationale Dogmen müssen
von uns allen finanziert werden ...
Aktuelle Beiträge zur Auseinandersetzung um Alternativen zum konfessionellen
Religionsunterricht finden Sie z. B. in "Der Theologe Nr. 23" -
Das Staatsross und sein
kirchlicher Reiter
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Letzte Änderung auf dieser Seite: 5.8.2010