Mehr Geld für die Bürger!

Mehr Geld für den Bürger - Stoppt die Milliardenzahlungen des Staates an die Kirchen!

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Thema: Kirchenfinanzen - Der Raubzug der Kirche beim Staat

Wussten Sie, dass die Bundesrepublik Deutschland jedes Jahr Subventionen von ca. 17 Milliarden Euro an die Kirchen bezahlt? (ein erster Überblick siehe unten) Dass also wir alle, die Bürger dieses Landes, dieses Geld bezahlen, gleich welchen Glauben wir haben?

Muslim, Jude, Atheist, Konfessionsloser ... jeder bezahlt mit seinen Steuern diese Milliardensubventionen mit. Zusätzlich zu diesen Unsummen erhalten die Kirchen jedes Jahr noch fast zehn Milliarden Euro an Kirchensteuern, welche die staatlichen Finanzämter in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern für sie einziehen müssen (2012: 9,8 Milliarden Euro) und wofür in Zukunft auch die Banken verpflichtet sind ("automatisierter Kirchensteuerabzug" auf Kapitalerträge ab 2015). Und noch einmal zusätzlich erhält die Kirche über 50 Milliarden Euro jährlich für die kirchlichen Sozialeinrichtungen Diakonie und Caritas, die der Staat zu weit über 90 Prozent finanziert, während die Kirche in diesen Einrichtungen aber alleine das Sagen hat (z. B. bei Personalentscheidungen). Das Geld der Kirche stammt also zum größten Teil vom Staat, d. h. von allen Bürgern.

Während z. B. kirchliche Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen oder Schulen überwiegend zu 100 % staatsfinanziert werden, weisen kirchliche Gremien darauf hin, dass sie zu kirchlichen Kindergärten im Durchschnitt ca. 12 % selbst beisteuern, während man dort aber eine zu 100 % rigoros kirchliche Personalpolitik betreibt. So haben aufgrund der teilweise monopolartigen kirchlichen Stellung Nichtkirchenmitglieder oft keine Chance auf Beschäftigung und müssen natürlich auch versteckte Benachteiligungen bei der Inanspruchnahme der Dienstleistung befürchten; und das, obwohl der Staat die kirchliche Dienstleistung ganz oder zu mindestens zwei Dritteln bezahlt.

Es ist ein großer Skandal, dass die Politiker unseres Landes, die immer von "Sparen" und von der dringend notwendigen "Überprüfung der Subventionen" sprechen, sich an dieses milliardenschwere goldene Kalb bisher nicht herangetraut haben – trotz chronisch leerer Kassen und trotz Abbau von Sozialleistungen. Die Politiker tun nach wie vor so, als gäbe es diese schwarzen Löcher gar nicht, in denen jedes Jahr Milliarden von sauer verdienten Steuereinnahmen einfach so verschwinden.

Diese Situation bedeutet aber auch eine Chance: Der Staat könnte diese ca. 17 Milliarden Euro jedes Jahr einsparen und sie statt an die Kirchen direkt an die Bürger auszahlen! Das bedeutet: Mehr Geld für die Bürger – die es angesichts der immer ernsteren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lage mehr als bitter nötig haben. Wir haben einmal errechnet, dass jeder Steuerzahler auf diese Weise jährlich ca. 410 Euro mehr bekommen würde.

Auf dieser Webseite erklären wir in einem ersten groben Überblick, 
• was es mit diesen skandalösen Subventionen auf sich hat, wohin also unser Geld verschwindet
• was Sie und wir alle mit diesem Geld alles anfangen könnten
• wie reich die Kirchen wirklich sind
• und wie ihr Reichtum entstanden ist  
• und wieso das Gerede von den "Sozialleistungen der Kirchen" nur ein Märchen ist.

Sie werden Augen machen, wenn Sie erfahren, was Sie und wir alle mit unseren Steuer-Euros alles bezahlen müssen ...

 




Hier ein erster Überblick:

Die milliardenschweren Subventionen
 des Staates an die Kirchen

1) Verzicht auf Einnahmen

Steuerverluste durch steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer laut Subventionsbericht der Bundesregierung für das Jahr 2013

 3,29 Milliarden Euro

Steuerbefreiungen* der verfassten Kirchen

 ca. 2,30 Milliarden Euro

Verzicht auf Einnahmen des Staates insgesamt

ca. 5,60 Milliarden Euro

2) Direkte Subventionen (unvollständig)

Konfessioneller Religionsunterricht in doppelter Ausfertigung (katholisch und evangelisch) an allen Schulen

   3,50 Milliarden Euro

Ausbildung der kirchlichen Theologen an den staatlichen Universitäten und Unterhalt kirchlicher Fachhochschulen

   0,65 Milliarden Euro

Kirchliche Ersparnis durch Einzug der Kirchensteuer durch Staat, Arbeitgeber und Banken **

   1,80 Milliarden Euro

Denkmalpflege (nur Anteil von Bund und Ländern)

   0,24 Milliarden Euro

Seelsorge bzw. Mission in öffentlichen Einrichtungen (Militär, Polizei, Gefängnis, Anstalten)

   0,08 Milliarden Euro

Weitere Staatszuschüsse aufgrund von Konkordaten und Kirchenverträgen (Gehälter von kirchlichen Amtsträgern wie Bischof Tebartz-von-Elst, Pensionen z. B. von Bischof Mixa und allen anderen, Kirchliche Hochschule Eichstätt u. ä.)

   0,83 Milliarden Euro

Zahlungen der ca. 15.000 Kommunen in Deutschland (geschätzt)

   4,00 Milliarden Euro

Ausgaben öffentlicher Rundfunkanstalten für kirchliche Sendungen

   0,20 Milliarden Euro

Zuschüsse an kirchliche Hilfs- u. Missionswerke

   0,19 Milliarden Euro

Zuschüsse zur kirchlichen Kultur

   0,02 Milliarden Euro

Sonstiges (z. B. Orden, Kirchentage, Stiftungen)

   0,09 Milliarden Euro

Weitere Zahlungen

   unbekannt  

Direkte Subventionen ca.

 11,60 Milliarden Euro

          Gesamt 1) und 2)       ca. 17,2 Milliarden Euro
   

Staatliche Subventionen an die Kirchen insgesamt: Ca. 17 Milliarden Euro pro Jahr

* Die Kirche zahlt keine Einkommensteuer bzw. keine Körperschaftssteuer, keine Vermögenssteuer, keine Erbschaftssteuer, keine Schenkungssteuer, keine Gewerbesteuer, keine Grundsteuer, keine Grunderwerbssteuer, keine Umsatzsteuer, keine Zinsabschlagssteuer bzw. keine Kapitalertragssteuer, keinen Solidaritätszuschlag, keine Gebühren für Grundbucheinträge, und sie ist von Justizkosten bzw. Gerichtsgebühren sowie von Beurkundungs- und Beglaubigungsgebühren befreit, z. B. den Gebühren für Grundbucheinträge, was vor allem durch die immensen Immobiliengeschäfte in die Millionen geht, mit denen die Kirche hier privilegiert wird.
 
** Zwar vergütet die Kirche dem Staat nach eigenen Angaben "zwei bis vier Prozent" der Kirchensteuereinnahmen für den Einzug, doch dies ist ein minimaler Betrag im Verhältnis zu den Kosten, die der Kirche entstehen würden, wenn sie, wie jede andere Organisation der Welt, ihre Mitgliedsbeiträge selbst einziehen müssten. Die Schätzung von 1,80 Milliarden Differenzbetrag durch Carsten Frerk könnte deshalb auch zu niedrig gegriffen sein. Man denke hier auch an die Erfassung aller kirchensteuerpflichtigen Vorgänge sowie an säumige Zahler bzw. an das Mahnwesen. Die Kirche muss sich um nichts kümmern, denn der staatliche Apparat in Verbindung mit den Arbeitgebern und Banken sorgt für die lückenlose und rigorose Eintreibung.

Quellen
:   - Carsten Frerk, Finanzen und Vermögen der Kirche in Deutschland, Aschaffenburg 2002
                    siehe auch: http://bfg-muenchen.de/files/texts/steuersubventionen_kirche.pdf
                  -
Carsten Frerk, Violettbuch Kirchenfinanzen, Aschaffenburg 2010
                  - Gerhard Rampp, Bund für Geistesfreiheit Augsburg, www.bfg-augsburg.de, 25.1.2010
                  - www.spart-euch-die-kirche.de
                  - Eigene Recherchen sowie Nachrichten aus der Tagespresse
                  - http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm

Weitere informative Web-Site zum Thema
: www.staatsleistungen.de

 

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Bürgerbewegung »Mehr Geld für den Bürger«
Dieter Potzel • Postfach 1443
97864 Wertheim/Baden-Württemberg

www.stop-kirchensubventionen.de
info@stop-kirchensubventionen.de


Vgl. dazu auch die kirchenkritischen Kurzmeldungen auf theologe.de

sowie die Ausgabe Nr. 46 zu dem Thema:
"Warum zahlt der deutsche Staat immer noch so viele Milliarden Euro an die Kirche?"
       www.das-weisse-pferd.com/2006/evangelische_sekte_michelrieth.html

                                                                                          
Letzte Änderung auf dieser Seite: 13.3.2014
 

Link zu den "Freien Christen": Keine Waffenexporte im Namen von Christus - CDU und CSU, streicht das "C"